

Das Therapieprogramm bestand
aus 4 thera- peutischen Blöcken von jeweils 6 Tagen. In einem therapeutischen
Block wurden innerhalb von 6 Tagen insgesamt 19 Kompositionen der Medizinischen
Resonanz Therapie Musik in bestimmter Reihenfolge eingesetzt.
Jeden Tag wurde die Musiktherapie jeweils 3mal per Kopfhörer im Zimmer gehört
(mor-gens, mittags, abends) und jeweils 2mal in der Gruppe (vormittags und
nachmittags).
Die Therapiezeit pro Tag betrug zwischen 4 und 5 Stunden, was eine entsprechend
hohe Moti-vation der Teilnehmer erforderte.
Das gesamte Therapieprogramm von 4 Thera- pieblöcken wurde von 3 MS-Patienten durchge-führt (Herr A, 41 Jahre alt, schubförmiger Ver-lauf der MS mit Teilremissionen, Frau B, 52 Jahre alt, langsam chronisch-progredienter Ver-lauf der MS, und Frau C, 36 Jahre alt, schub-förmiger Verlauf der MS mit Teilremissionen).
14 Patienten haben an zwei Therapieblöcken teilgenommen; zur Gesamtbeurteilung wurden deren Ergebnisse jedoch nicht ausgewertet, obwohl sie in die gleiche Richtung gingen.
Als klinische Parameter wurden
vor dem Be- ginn der Studie, nach 2 und nach 4 Therapie- blöcken, jeweils
eine Ableitung der visuell evozierten Potentiale und eine EEG-Unter- suchung
vorgenommen.
Vor Beginn der Studie und nach jedem Therapieblock haben die Teilnehmer je
eine Be-findlichkeits-Skala und eine Depressions-Skala (Bf-S und D-S` als
Teil der klinischen Selbstbe-urteilungs- Skalen von Dr. Zerssen, München)
ausgefüllt. Bei der Auswertung der Befindlich-keits-Skala und der Depressions-Skala
sind tendenzielle Minderungen der erreichten Werte zu sehen, was für eine
leichte Verbesserung in der Befindlichkeit und eine Abnahme der de-pressiven
Verstimmung spricht, wenn auch hier individuell sehr große Schwankungen zu
beob-achten waren.
Das subjektive Erleben der Medizinischen Resonanz Therapie Musik wurde von zwei Aspekten gekennzeichnet:
Leiter der Untersuchungen:
Dr. med. Mihr
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