

Selbst schon normale Wehen werden von phy-sischem und emotionalem Streß begleitet. Um festzustellen, inwieweit die Medizinische Reso-nanz Therapie Musik eine harmonisierende Wir-kung auf neuroendokrine Funktionen ausübt, wurden für die Untersuchung wichtige Opioide für Adaption und Streß ausgewählt, nämlich Beta-Endorphin, Cortico- tropin (ACTH) und Cortisol-Hormone, die während der Wehen extrem hohe Werte im Blut aufweisen, was für Streßbedingungen typisch ist.
Es wurden drei Gruppen untersucht:
Mit der Musikbehandlung wurde in der ersten Phase der Wehen begonnen.
Medizinische Resonanz Therapie Musik-Gruppe:
Die Anwendung der Medizinischen
Resonanz Therapie Musik erbrachte eine signifikante Veränderung des hormonellen
Geschehens:
der Beta-Endorphin-Wert
sank um 6.05 Einhei-ten (14%), ebenso zeigte sich beim Wert ACTH eine tendenzielle
Abnahme — das überproduk-tive Hormonsystem wurde beruhigt, hormonelle Manifestationen
von Streß verringert.
Leiter der Untersuchungen::
Prof. Dr. med. A. Reznikov
Prof. Dr. med. S. Leush
Dr. med. V. Reznikov
Kontrollgruppe A mit Mozarts Musik:
Auch bei Mozarts Musik stellte sich eine signi-fikante Veränderung ein, aber in der entgegen-gesetzten Richtung: der ACTH-Wert stieg an — das Hormonsystem wurde noch mehr angeregt.
Kontrollgruppe
B ohne
Musik:
Hier gab es keine signifikanten Veränderungen, sondern nur leichte Schwankungen.
Bemerkung
zu Kortisol:
Eine signifikante Veränderung des Cortisolge-haltes wurde weder bei der Mozart-Gruppe noch bei der Medizinischen Resonanz Therapie Musik-Gruppe festgestellt.
Wahrscheinlich ist für eine
Erfassung von Än-derungen des Cortisol-Gehaltes ein mehr als 30minütiges Behandlungsintervall
notwendig, da dieses mit der halben Lebensdauer des Hor-mons im Kreislauf
vergleichbar ist.
© A A R E D I T I O N I N T E R N A T I O N A L 2000